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Werkzeugschleifen: Verfahren, Maschinen und Schleifscheiben erklärt

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Ein Bohrer wird stumpf, ein Fräser verliert seine Schneidkante: Irgendwann muss ein Schneidwerkzeug wieder scharf werden oder komplett neu entstehen. Genau das leisten Werkzeugschleifmaschinen. Dieser Beitrag erklärt, wie Werkzeugschleifen funktioniert, welche Maschine wofür taugt und worauf man beim Kauf oder Verkauf einer gebrauchten Maschine achtet. Die Verkaufsseite dazu ist Ankauf Werkzeugschleifmaschinen.

Was ist Werkzeugschleifen?

Werkzeugschleifen ist ein spanendes Fertigungsverfahren mit Schleifmitteln, um Schneidwerkzeuge herzustellen oder nachzuschärfen. Es ist ein Teilbereich des Schleifens. Wie bei jedem Schleifen arbeitet das Werkzeug mit geometrisch unbestimmter Schneide: Man kann nicht festlegen, welches Schleifkorn wann und wo genau spant. Im Unterschied zu Drehen, Fräsen oder Bohren, bei denen die Schneide eine definierte Form hat, trennt jedes Korn nur einen winzigen Span ab.

Ausgeführt wird das Werkzeugschleifen auf Werkzeugschleifmaschinen. Es gibt sie in drei Stufen: manuell bedient, mit einem automatischen Ablauf, der manuell gestartet wird, und CNC-gesteuert. Auch der Beruf ist eigens benannt: Im Handwerk ist es der Präzisionswerkzeugmechaniker; viele Werkzeugschleifereien führen das Nachschleifen als Dienstleistung aus.

Nachschleifen oder Neufertigung

Die beiden Aufgaben klingen ähnlich, verlangen aber unterschiedliche Maschinen.

NachschleifenNeufertigung
ZielSchneidengeometrie eines stumpfen Werkzeugs wiederherstellenWerkzeug aus dem Rohling oder Rundstab herstellen
Typische WerkzeugeFräser, Bohrer, Gewindebohrer, Schneideisen, Reibahlen, Senker, Räumnadeln, SägeblätterSchaftfräser, Bohrer, Stufenwerkzeuge, Reibahlen
VorarbeitWerkzeug ist vorhanden, oft mit unbekanntem VerschleißTeils grob vorgearbeitet (Walzen, Fräsen), Schneidkante zuletzt geschliffen; teils komplett aus dem vollen Rundstab geschliffen
Was die Maschine leisten mussVerschiedene Werkzeuge in kleinen Losen, schnelles Umrüsten, Messen des Ist-ZustandsWiederholgenauigkeit in großen Serien, Beladung und Scheibenwechsel ohne Bediener
Beispiele aus den HerstellerangabenWalter HELITRONIC RAPID: Nachschleifen ab 3 mm bis 100 mm, Fertigung von 1 bis 16 mm; Schneeberger aries NGP als kleinste Fünfachs-Maschine zum NachschleifenRollomatic GrindSmart 630XS mit Lader bis 1.360 Werkzeuge; Walter HELITRONIC MINI PLUS mit optionalem Robotlader für bis zu 7.500 Werkstücke

Die Tabellenangaben zu Walter, Schneeberger und Rollomatic sind Herstellerangaben, Stand 30. September 2026. Wichtig für den Gebrauchtmarkt: Eine Maschine, die für die Serienfertigung gebaut wurde, hat meist einen Lader und einen Scheibenwechsler; diese Ausstattung bestimmt den Wert mit. Für das Nachschleifen und kleine Serien bieten Hersteller kompakte Maschinen an, etwa die Walter HELITRONIC G 200 mit weniger als 2,3 m² Aufstellfläche.

Welche Werkzeuge werden geschliffen?

Wikipedia nennt für das Nachschärfen Meißel, Beitel, Drehmeißel, Hobelmeißel, Fräser, Bohrer, Gewindebohrer, Schneideisen, Reibahlen, Senker, Räumnadeln und Sägeblätter. Für die Werkzeugschleifmaschinen der Hersteller, die wir auf dieser Website behandeln, sind es vor allem rotationssymmetrische Werkzeuge:

  • Fräser, Bohrer und Stufenwerkzeuge aus Hartmetall und HSS, von Mikrowerkzeugen bis zu Werkzeugen mit 260 bis 400 mm Durchmesser.
  • Wendeplatten und Sondergeometrien: ANCA nennt für seine Software ToolRoom RN35 unter anderem ein Modul für das Schleifen von Wendeplatten (iGrind); Vollmer nennt für die Lasermaschine VLaser 370 Spanbrecher und Schneidkantenbehandlung.
  • PKD- und CBN-Werkzeuge, deren Schneiden erodiert oder mit Diamant geschliffen werden; dazu PKD-Werkzeuge erodieren.
  • Verzahnungswerkzeuge: Saacke HG V schärft schraubgenutete Wälzfräser, ANCA GCX fertigt und schärft Wälzschälräder und Stoßräder, Schneeberger Gemini GHP fertigt Wälzfräser.
  • Werkzeuge der Holz- und Profilbearbeitung: Walter HELITRONIC RAPID nennt neben Fräsern und Bohrern ausdrücklich Holzbearbeitungswerkzeuge und Profilmesser.

Sägeblätter schärfen dagegen eigene Maschinen; Vollmer trennt die beiden Familien in seinen Produktlinien. Eine Vollmer CNE etwa ist eine Sägeblattschärfmaschine, keine Werkzeugschleifmaschine im hier gemeinten Sinn.

Schleifscheiben: Diamant, CBN und Korund

Die Wahl der Schleifscheibe richtet sich nach dem Werkstoff des Werkzeugs. Nach Wikipedia werden Werkzeuge aus HSS mit Scheiben aus CBN oder Korund geschärft, Hartmetallwerkzeuge mit Diamantscheiben.

SchleifmittelGruppeTypischer Einsatz im WerkzeugschleifenAnmerkung
Korund (Aluminiumoxid)konventionellHSS-WerkzeugeKonventionelles Schleifmittel, zusammen mit Siliziumkarbid
Kubisches Bornitrid (CBN)hochhartHSS-WerkzeugeGehört wie Diamant zu den hochharten Schleifwerkstoffen
DiamanthochhartHartmetall, PKDPKD-Schneiden werden mit Diamantscheiben in Keramik- oder Nichteisenmetallbindung unter Kühlschmierstoff geschliffen oder alternativ erodiert

Zwei Besonderheiten der hochharten Scheiben sind für Käufer und Verkäufer relevant. Erstens haben Diamant- und CBN-Scheiben einen Grundkörper aus Metall, Kunstharz oder Leichtbaumaterial mit einer hochharten Bindungsschicht darauf, weil es teuer und aufwändig ist, einen hochharten Körper zu formen. Ist die Schicht verbraucht, kann der Grundkörper neu belegt werden. Zweitens laufen sie bei deutlich höheren Umfangsgeschwindigkeiten als konventionelle Scheiben; das stellt höhere Anforderungen an Festigkeit, Wuchtgüte und Kühlschmierstoffzufuhr, und solche Scheiben laufen grundsätzlich in geschlossenen Arbeitsräumen. Für die Bindung kommen Kunstharz, Keramik, gesinterte Metallbindungen und galvanische Bindungen infrage, angepasst an die Anwendung.

Für den Wert einer gebrauchten Maschine zählen deshalb Scheibenwechsler, vorhandene Scheibensätze und die Kühlschmierstoffaufbereitung. Vollmer, Walter und Schneeberger nennen Wechsler mit vier bis 14 Stationen; ob sie voll bestückt und funktionsfähig sind, gehört in die Bestandsliste.

Aufbau der Maschine: Achsen, Antriebe, Betten

Die meisten CNC-Werkzeugschleifmaschinen sind Fünfachs-Maschinen: drei lineare Achsen (X, Y, Z) und zwei rotatorische, in den Herstellerangaben meist A und C. Walter nennt die HELITRONIC RAPID eine Maschine mit „5 CNC-controlled axes“. Sechs Achsen haben unter anderem Schneeberger sirius NGS und Rollomatic GrindSmart 630XS und 630XW. In den Herstellerangaben steht bei Schneeberger A für die Werkstückaufnahme (etwa HSK 80 oder ISO 50) und C für die zweite rotatorische Achse; bei der Walter HELITRONIC MICRO nennt der Hersteller Verfahrwege von X 385 mm, Y 320 mm und Z 320 mm.

Die Achsen werden zunehmend mit Linearmotoren und Torquemotoren angetrieben statt mit Kugelrollspindeln. Vollmer nennt sie verschleißfrei und berührungslos, sie ermöglichten höhere Achsgeschwindigkeiten und Beschleunigungen. ANCA baut Linearmotoren auf den X- und Y-Achsen der FX-, MX- und TX-Baureihen ein, bei der TX7 Linear auch auf Z. Als Maschinenbett dienen Polymerbeton (Vollmer), Mineralguss (Walter, Schneeberger) oder Grauguss in Portalbauweise (Walter RAPTOR DIAMOND).

Die Spindel ist meist ein Riemen- oder Direktantrieb mit HSK-Aufnahme. Die Leistungen reichen von 5 bis 7 kW bei der kleinen Schneeberger aries NGP über 9 kW bei Walter MINI PLUS und G 200 bis zu 30 kW bei Walter VISION 400 L, 38 kW Spitzenleistung bei ANCA MX7 und 46 kW bei Schneeberger norma NGC (jeweils Herstellerangaben). Höhere Leistung bedeutet nicht automatisch ein besseres Werkzeug, aber sie bestimmt, welche Werkzeuggrößen sich wirtschaftlich schleifen lassen.

Die Fünfachs-Kinematik und warum sie zählt

Die Kinematik legt fest, wie Werkzeug und Scheibe zueinander bewegt werden. Ein Beispiel aus den Herstellerangaben: Vollmer legt bei VGrind und VHybrid zwei senkrechte Schleifspindeln so an, dass der Scheibensatz im Drehpunkt der C-Achse sitzt. Das verkürzt nach Angabe des Herstellers die linearen Verfahrwege und damit die Bearbeitungszeit, und die senkrechte Anordnung vermeide die bekannten Probleme mit Fest- und Loslagern bei waagerecht liegenden Schleifspindeln. ANCA verweist bei der FX7 Linear darauf, dass die Scheibe auf der Mittellinie der C-Achse liegt, um thermische Einflüsse zu senken. Die MX-Baureihe nutzt einen bisymmetrischen Portalaufbau.

Für Sie heißt das: Zwei Maschinen mit gleicher Achsenzahl können sich in Genauigkeit, Wärmeverhalten und Umrüstzeit deutlich unterscheiden. Beim Verkauf nennen Sie deshalb nicht nur „5-Achs“, sondern Baureihe und Ausstattung.

Messen und Kompensieren

Ein Schleifergebnis lässt sich nur so genau herstellen, wie man es misst. Deshalb gehört Messtechnik zu den Wertfaktoren. Die Hersteller nennen unterschiedliche Systeme:

  • Werkzeugtaster (im Inserat der Walter Helitronic Basic: Renishaw-Taster) für Mess- und Einrichtaufgaben.
  • Lasermessung: Walter nennt Laser Contour Check als Option bei mehreren Maschinen, Vollmer ein Lasermesssystem bei der VGrind infinity LINEAR, Rollomatic einen Laser-Messbereich von 1 bis 32 mm bei der GrindSmart 830XW.
  • Kompensation im Prozess: ANCA misst mit LaserPlus neu geschliffene Werkzeuge in der Maschine berührungslos und gleicht bei Bedarf die nächsten Werkzeuge einer Serie aus. Bei der Erodiermaschine EDGe schreibt ANCA, dass Elektrodenverschleiß und Wärmegang so keine Ausschusswerkzeuge erzeugen.
  • Rundlauf: Rollomatic gibt für die patentierte Schaftführung der GrindSmart 630XS eine Rundlaufgenauigkeit unter 0,002 mm an.

Bei einer gebrauchten Maschine ist die Frage, ob das Messsystem vorhanden, kalibriert und mit der aktuellen Software verbunden ist.

Software und Steuerung

Werkzeugschleifmaschinen werden über eine Kombination aus CNC-Steuerung und CAM-Software programmiert. Walter nutzt das Programm Tool Studio, ANCA ToolRoom, Schneeberger Quinto, Haas Multigrind Horizon; bei Vollmer, Saacke und Strausak ONE steht NUMROTO im Datenblatt. Die Software ermöglicht Design, Programmierung, Simulation und Kollisionsüberwachung. Für den Gebrauchtmarkt heißt das: Der Softwarestand bestimmt, ob ein Käufer die Maschine für sein Werkzeugprogramm einrichten kann. Walter beschreibt dazu ein Upgrade auf Windows 10 für Maschinen mit Fanuc-Steuerung, das neue Bedienrechner umfasst.

Welche Maschinenklasse passt zu welcher Aufgabe?

AufgabeBeispiele aus den Herstellerangaben (Stand 30. September 2026)
MikrowerkzeugeRollomatic GrindSmart Nano6: 0,03 bis 2,0 mm; Walter HELITRONIC MICRO: 0,1 bis 12,7 mm; Vollmer VGrind: ab 0,2 mm
Kleine bis mittlere Serien bis 16 mmANCA FX3/FX5/FX7: produktiv bis 12 mm; Rollomatic GrindSmart 630XS: 0,1 bis 16 mm; ANCA MX5: bis 16 mm
Mittlere und größere Werkzeuge bis 32 mmANCA TX7 Linear: Schaft bis 32 mm, Länge bis 400 mm; ANCA MX7: bis 25 mm; Rollomatic GrindSmart 830XW: Laser-Messbereich 1 bis 32 mm
Große Werkzeuge bis 250 bis 400 mmWalter HELITRONIC FUSION: 1 bis 260 mm; Walter POWER 400: 3 bis 315 mm; Schneeberger norma NGC: Werkstück bis 400 mm
Lange und schwere WerkzeugeSchneeberger corvus NGB: Schneidenlänge bis 2.800 mm
VerzahnungswerkzeugeSaacke HG V (Wälzfräser bis 400 mm); ANCA GCX Linear (Wälz- und Stoßräder bis 260 mm); Schneeberger Gemini GHP
PKD- und CBN-WerkzeugeWalter Diamond-Reihe, Vollmer VHybrid 260, QXD 250 und VPulse 500, ANCA EDGe; siehe PKD-Werkzeuge erodieren
Universelle Werkzeugschleifaufgaben in kleinen LosenWalter HELITRONIC RAPID und G 200, Schneeberger aries NGP, Saacke UW II F

Die Zahlen sind teils Werkzeug-, teils Werkstück- oder Messbereichsangaben. Vor einem Kauf oder Verkauf zählt das Datenblatt der konkreten Maschine, nicht die Klasse.

Typenseiten und Markenseiten

Auf dieser Website finden Sie zu den Maschinenklassen die Seiten Ankauf CNC-Werkzeugschleifmaschinen und Ankauf PKD-Werkzeugschleifmaschinen, zu den Herstellern Walter, Vollmer, ANCA, Saacke, Rollomatic, Schneeberger und Haas Multigrind. Der Wert einer gebrauchten Maschine hängt an Steuerung, Spindelzustand und Unterlagen; die Matrix steht unter Was ist meine Werkzeugschleifmaschine wert?. Allgemeine Präzisionsschleifmaschinen wie Flach- und Rundschleifmaschinen behandelt Ankauf Schleifmaschinen.

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Quellen

Herstellerangaben, Stand 30. September 2026; Wikipedia-Artikel abgerufen am 30. September 2026.

Werkzeugschleifmaschine verkaufen

Ankauf nach Hersteller

Überblick: Werkzeugschleifmaschinen verkaufenWas ist meine Werkzeugschleifmaschine wert?Werkzeugschleifen: Verfahren und MaschinenPKD-Werkzeuge erodieren und schleifen

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist Werkzeugschleifen?

Werkzeugschleifen ist ein spanendes Fertigungsverfahren mit Schleifmitteln, das Schneidwerkzeuge herstellt oder nachschärft. Es gehört zum Schleifen und arbeitet wie dieses mit geometrisch unbestimmter Schneide: Jedes Schleifkorn, das mit dem Werkstück in Kontakt kommt, trennt einen winzigen Span ab. Ausgeführt wird es auf Werkzeugschleifmaschinen, die manuell, halbautomatisch oder CNC-gesteuert arbeiten.

Was ist der Unterschied zwischen Nachschleifen und Neufertigung?

Beim Nachschleifen wird die Schneidengeometrie eines stumpf gewordenen Werkzeugs wiederhergestellt; das verbessert Schneidqualität und Standzeit und damit die Wirtschaftlichkeit. Bei der Neufertigung entsteht das Werkzeug neu: Teils wird es grob vorgearbeitet und die Schneidkante zuletzt geschliffen, teils komplett aus dem vollen Rundstab geschliffen. Maschinen für die Serienfertigung haben meist Lader und Scheibenwechsler für den unbemannten Betrieb, Maschinen für das Nachschleifen sind oft kompakter.

Welche Schleifscheiben nimmt man für welche Werkstoffe?

Werkzeuge aus Schnellarbeitsstahl (HSS) werden mit Scheiben aus CBN oder Korund geschärft, Hartmetallwerkzeuge mit Diamantscheiben. Korund und Siliziumkarbid gelten als konventionelle Schleifmittel, CBN und Diamant als hochhart. PKD-Schneiden werden durch Erodieren oder durch Schleifen mit Diamantscheiben in Keramik- oder Nichteisenmetallbindung unter Kühlschmierstoff geschärft.

Was bedeutet fünfachsiges Werkzeugschleifen?

Die Maschine bewegt Schleifscheibe und Werkzeug gleichzeitig in fünf CNC-gesteuerten Achsen, meist drei linearen (X, Y, Z) und zwei rotatorischen (in den Herstellerangaben oft A und C). Nur so lassen sich komplexe Geometrien wie Spannuten, Freiflächen und Stufen in einer Aufspannung schleifen. Einige Maschinen haben eine sechste Achse, etwa Schneeberger sirius NGS oder Rollomatic GrindSmart 630XS.

Wie kommt die Messung in die Maschine?

Über Taster oder berührungslose Lasermessung. Walter bietet für mehrere Maschinen eine Laserkonturprüfung als Option, Vollmer verbaut ein Lasermesssystem in der VGrind infinity LINEAR, und ANCA misst PKD-Werkzeuge in der Erodiermaschine EDGe mit dem LaserPlus-System und gleicht Abweichungen durch Verschleiß der Elektrode oder Wärmegang automatisch aus. Ein Messsystem ist beim Verkauf einer gebrauchten Maschine ein Wertfaktor.

Für welche Aufgabe brauche ich welche Maschinenklasse?

Nach Werkzeugdurchmesser und Stückzahl. Für Mikrowerkzeuge gibt es eigene Baureihen (Rollomatic GrindSmart Nano6: 0,03 bis 2,0 mm), für mittlere Werkzeuge bis 16 mm die klassischen Produktionsmaschinen, für große Werkzeuge bis 260 oder 400 mm Maschinen mit mehr Spindelleistung. Verzahnungswerkzeuge und sehr lange Werkzeuge verlangen Sonderbauformen. Die Tabelle im Artikel zeigt Beispiele aus den Herstellerangaben.

Was ist der Unterschied zwischen Werkzeugschleifen und Sägeblattschärfen?

Werkzeugschleifmaschinen bearbeiten rotationssymmetrische Werkzeuge wie Fräser, Bohrer und Reibahlen. Sägeblattschärfmaschinen, etwa die Vollmer-Reihen CNC, CNE, CNG und Finimat, schärfen Kreis- oder Bandsägen und sind eine eigene Maschinenfamilie. Weil Händler beides „Werkzeugschleifmaschine“ nennen, entscheidet der Modellname, nicht das Wort.

Wir haben eine Werkzeugschleifmaschine, die wir nicht mehr brauchen. Kaufen Sie sie an?

Wir kaufen Ihre Werkzeugschleifmaschine an oder vermitteln sie an einen Käufer aus unserem Netzwerk. Senden Sie uns Typenschild, Steuerung, Betriebsstunden und Fotos, dann erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine erste Einschätzung. Demontage und Transport koordinieren wir, die Zahlung ist vor der Abholung vereinbart.

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