Verladung einer CNC-Maschine durch Gyger auf einen Rensink-Spezialtransport

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Stillgelegte Maschinen: Ungenutzte Aktiva in Liquidität umwandeln

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Stillgelegte CNC-Maschinen sind kein wertloser Schrott. Sie sind kapitalgebundene Vermögensgegenstände, die Platz kosten, Versicherungskapital binden — und die oft noch erheblichen Marktwert haben, wenn man den richtigen Käufer kennt.

Ob eine Maschine seit Monaten wegen eines Steuerungsalarms steht, wegen reduzierter Aufträge nicht mehr gebraucht wird, oder einfach weil das Unternehmen auf neuere Technologie umgestellt hat — wir machen ein realistisches Angebot, das dem Istzustand entspricht.

Warum stillgelegte Maschinen trotzdem Wert haben

Eine CNC-Maschine besteht aus mehreren Wertkomponenten, die nicht alle gleichzeitig versagen:

Maschinenbett und Rahmen: Hochwertige Gusseisenstruktur, die durch Stehen nicht verschlechtert. Der Rahmen einer Hermle C42, DMG MORI NHX oder Mazak Integrex behält seinen Wert auch nach Jahren der Stillstandszeit.

Führungen und Antriebe: Kugelumlaufspindeln, Linearführungen und Servo-Antriebe sind robust gegenüber Stillstand, solange sie korrekt konserviert wurden. Kritisch: Schmiermittelverlust über lange Zeit.

CNC-Steuerung: Eine Siemens 840D SL, Heidenhain TNC 640 oder FANUC 30i hat einen eigenständigen Marktwert — auch wenn die Maschine als Ganzes nicht läuft. Ersatzteile für bekannte Steuerungen sind global verfügbar.

Werkzeugmagazin und Automationskomponenten: Werkzeugwechsler, Palettensysteme und Zuführungsautomation sind separat vermarktbar, wenn die Maschine selbst keinen Käufer findet.

Die häufigsten Gründe, warum Maschinen stillstehen

Reduzierte Kapazitätsnachfrage: Aufträge gingen zurück, die Maschine wurde zuletzt nicht mehr gebraucht. Oft der beste Zeitpunkt zum Verkauf — die Maschine ist noch in gutem Zustand, nur unbenutzt.

Technologischer Übergang: Neue Generation eingekauft, alte steht daneben. Das ist der häufigste Fall — und oft ist die stehende Maschine noch gut genug für einen Käufer, der keine neueste Generation braucht.

Bekannter Defekt: Spindelschaden, Steuerungsplatine ausgefallen, Achsenmotor defekt. Diese Maschinen haben immer noch Wert — der Defekt wird in den Preis eingerechnet.

Unbekannter Defekt: Maschine lässt sich nicht starten, Ursache ungeklärt. Wir prüfen vor Ort oder machen ein Angebot mit entsprechendem Risikoabschlag.

Auslaufendes Geschäftsfeld: Das Unternehmen hat einen Produktionsbereich aufgegeben. Maschinen aus diesem Bereich stehen oft noch gut da — sie wurden zuletzt nicht überbeansprucht.

Wie Stehzeit den Preis beeinflusst

StehzeitTypische AuswirkungEmpfehlung
Unter 3 MonateMinimal (−0 bis −5 %)Jetzt verkaufen
3–12 MonateGering (−5 bis −15 %)Vor-Ort-Prüfung sinnvoll
1–3 JahreModerat (−15 bis −30 %)Vor-Ort-Prüfung nötig
Über 3 JahreErheblich (−30 bis −50 %)Vor-Ort-Prüfung zwingend

Der Zeitverlust ist real, aber umkehrbar — wer jetzt verkauft, bekommt mehr als wer noch ein Jahr wartet, in dem die Maschine weiter veraltet und an Wert verliert.

Kapazität verkaufen, die man nicht mehr braucht

Manchmal steht eine Maschine nicht wegen eines Defekts, sondern weil die Kapazität schlicht nicht mehr gebraucht wird. Das ist keine schlechte Ausgangssituation für den Verkauf — es ist die beste. Eine funktionsfähige, gepflegte Maschine, die nur stationiert wurde, erzielt Marktpreise nahe dem Referenzwert.

Das Kapital aus solchen Maschinen ist in der stillgelegten Anlage gebunden — während es anderswo arbeiten könnte. Wenn Sie wissen möchten, was Ihre ungenutzten Kapazitäten wert sind, liefern wir Ihnen eine klare Antwort.

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Häufige Fragen

1.Kauft ihr CNC-Maschinen, die seit Monaten oder Jahren stillstehen?

Ja. Eine stillgelegte Maschine hat einen anderen Marktpreis als eine aktiv produzierende — aber sie hat einen Preis. Wir prüfen vor Ort Steuerung, Spindel, Achsen und den visuell erfassbaren Zustand, und machen ein Angebot das dem Istzustand entspricht. Faustregel: Je länger eine Maschine gestanden hat, desto wichtiger ist eine Vor-Ort-Prüfung vor dem Angebot.

2.Kann eine Maschine, die seit 2 Jahren stillsteht, noch werthaltig sein?

Ja. Mechanisch gut konstruierte Maschinen (Gusseisenrahmen, gehärtete Führungen) verschlechtern sich durch bloßes Stehen kaum. Was leidet: Schmiermittelsystem (trocknet aus), Dichtungen (spröde), elektronische Bauteile (Kondensatoren, Relais), Kühlmittel (Verkeimung). Diese Themen sind reparierbar und fließen als kalkulierbares Risiko in unsere Bewertung ein.

3.Muss die Maschine für die Bewertung noch einmal gestartet werden?

Idealerweise ja — ein kurzer Probelauf gibt uns die sicherste Bewertungsgrundlage. Bei Maschinen, die das nicht mehr können, bewerten wir anhand des Sichtzustands, bekannter Fehlerbilder und des allgemeinen Erhaltungsgrades. Der Unsicherheitsaufschlag ist entsprechend höher — aber wir machen trotzdem ein Angebot.

4.Was ist ein typischer Preisnachlass für eine stillgelegte vs. laufende Maschine?

Das hängt davon ab, warum die Maschine steht. Steuerungsalarm durch bekannte Ursache (z. B. Akkufehler, Positionsfehler nach Kollision): −10 bis −20 %. Mechanischer Defekt (bekannt, kalkulierbar): −20 bis −40 %. Ursache unbekannt, Maschine lässt sich nicht starten: Risikoabschlag von −30 bis −50 %, aber immer noch ein echtes Angebot.

5.Wir haben ältere Kapazitäten, die wir nie mehr einsetzen werden. Lohnt es sich, diese zu verkaufen?

In den meisten Fällen ja — selbst wenn der Preis niedrig ist. Eine stillgelegte Maschine kostet Ihnen Platz (5 bis 12 €/m² pro Monat in deutschen Industriehallen), bindet Versicherungskapital und erzeugt manchmal Wartungsaufwand. Dazu kommt: CNC-Maschinen verlieren mit zunehmendem Alter an Wert, besonders wenn die Steuerungsgeneration veraltet. Je früher Sie verkaufen, desto besser der Preis.

6.Kauft ihr ganze Pools stillgelegter Maschinen?

Ja, das ist sogar häufig. Wenn ein Betrieb mehrere stillgelegte Geräte auf einmal veräußert, machen wir ein Gesamtangebot pro Lot — einfachere Abwicklung, und für Sie weniger Aufwand als Einzelverkäufe.

7.Was macht ihr mit Maschinen, die wirklich keinen Wiederverkaufswert mehr haben?

Wir koordinieren fachgerechte Entsorgung und stellen alle gesetzlich vorgeschriebenen Nachweise aus (KrWG, NachwV) — für Öle, Kühlschmierstoffe, elektrische Bauteile und Schrott. Entsorgungskosten versuchen wir im Gesamtlot zu verrechnen, damit Sie keine Extrarechnung erhalten.

8.Gibt es Maschinen, für die ihr definitiv nichts zahlen könnt?

Ja: Maschinen ohne Steuerung (nur mechanischer Rahmen ohne Elektronik), Maschinen mit totalem mechanischem Schaden (zerstörter Rahmen, gebrochene Hauptkomponenten), proprietäre Spezialmaschinen ohne identifizierbaren Käufermarkt, oder sehr alte Maschinen mit für heutige Käufer nicht kompatiblen Technologien. In diesen Fällen sagen wir das ehrlich — und koordinieren die Entsorgung.

9.Was ist der erste Schritt, wenn ich stillgelegte Maschinen verkaufen möchte?

Schicken Sie uns eine Liste mit Marke, Modell, Baujahr und bekanntem Fehler- oder Defektbild, dazu zwei bis drei Fotos pro Maschine. Wir schätzen innerhalb von 24 Stunden ab, bei welchen Maschinen sich eine Vor-Ort-Prüfung lohnt und bei welchen wir bereits Fernabschätzungen machen können.

10.Kauft ihr auch Maschinen mit bekanntem Spindelschaden?

Ja. Ein Spindelschaden ist das häufigste bekannte Defektbild bei stillgelegten Maschinen. Der Maschinenrahmen, die Führungen, die Achsantriebe und die Steuerung behalten erheblichen Wert — auch wenn die Spindel ausgetauscht werden muss. Wir berechnen den Wiederherstellungsaufwand und machen ein entsprechendes Angebot.

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