CNC-Drehmaschine in Arbeitsposition — Drehfutter und Mehrfach-Werkzeugrevolver

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Ankauf gebrauchter Okuma CNC: Dreh-, Fräsmaschinen und HMC

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Okuma ist Japans ältester noch aktiver Werkzeugmaschinenhersteller und gilt in der Branche als Synonym für Langlebigkeit und Präzision. Was diese Maschinen auf dem Gebrauktmarkt besonders macht: die OSP-Steuerung — Okumas Eigenentwicklung seit den 1970er Jahren — und eine mechanische Qualität, die in Japan oft mit Hermle oder Studer in einem Atemzug genannt wird.

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Okuma-Baureihen und Gebrauchtmarktprofil

CNC-Drehmaschinen: LB-EX-Serie

Die LB-EX-Baureihe ist Okumas Arbeitspferd: CNC-Drehmaschinen für die Serienfertigung mit zwei Achsen, hoher Genauigkeit und sehr langer Lebensdauer. Die LB-3000 EX (Drehdurchmesser bis 390 mm) und LB-4000 EX (bis 510 mm) sind die Meistverkauften in Deutschland.

Der Gebrauktmarkt für LB-EX-Maschinen ist aktiv und international: Deutsche Präzisionsbetriebe tauschen auf neuere Generationen um, die alten Maschinen gehen nach Osteuropa, in die Türkei und nach Indien — wo Okumas Qualität und der OSP-Steuerungsvorteil bekannt sind.

Multitasking: Multus B und U

Die Multus-Baureihe ist das High-End-Segment: Dreh-Fräszentren mit B-Achse für komplette Bearbeitungen in einer Aufspannung. Die Multus B (B200, B300, B400) arbeitet mit einer Frässpindel in der B-Achse — ideal für komplexe prismatische Teile. Die Multus U (U300, U400) kombiniert Drehen, Fräsen und Schleifen in einer Anlage.

Diese Maschinen sind bei Käufern aus Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Energieversorgung sehr gefragt — Industrien, in denen Komplettbearbeitungen ohne Umrüstung die Fehlerquellen minimieren.

Bearbeitungszentren: MB und MA

MB-Serie (vertikal): MB-46VA, MB-56VA, MB-800H. Vertikale CNC-Bearbeitungszentren mit Okumas typischer Maschinenbau-Steifigkeit. Der MB-800H mit Palettenwechsler ist im Formenbau und Automobilzuliefersektor besonders verbreitet.

MA-Serie (horizontal): MA-400H, MA-600H. Horizontale Bearbeitungszentren für Serienproduktion — oft in FMS-Konfigurationen mit mehreren Maschinen und gemeinsamen Palettenspeichern. Käufer kommen hauptsächlich aus Automobil und Hydraulikfertigung.

Orientierungspreise nach Modell

ModellKategorieBaujahrRichtpreis (€)
LB-3000 EXCNC-Drehmaschine2005–201215.000–40.000
LB-3000 EXCNC-Drehmaschine2013–202035.000–65.000
LB-4000 EXCNC-Drehmaschine2008–201825.000–55.000
Multus B200Dreh-Fräszentrum2008–201645.000–85.000
Multus B300Dreh-Fräszentrum2012–202070.000–135.000
Multus U300Dreh-Fräszentrum2012–201980.000–150.000
MB-56VABearbeitungszentrum VMC2008–201630.000–70.000
MB-800HBearbeitungszentrum VMC + Palette2010–201845.000–95.000
MA-600HBearbeitungszentrum HMC2008–201860.000–130.000

Richtwerte für funktionsfähige Maschinen in gutem Zustand. OSP-Version, Spindelstunden und Optionen können erheblich abweichen.

Die OSP-Steuerung als Wertfaktor

Die OSP-Plattform (Open System Platform) ist Okumas zentrales Alleinstellungsmerkmal:

  • Benutzerfreundlichkeit: konversationelles Programmieren seit den ersten OSP-Versionen — Programmierer brauchen weniger Einarbeitungszeit als bei Siemens 840D.
  • Langlebigkeit: Okuma versorgt OSP-Systeme über Jahrzehnte mit Ersatzteilen und Software-Updates. OSP-7000 aus den 1990ern sind noch supportbar.
  • Selbstdiagnose: Thermal Active Stabilization System (TASS) kompensiert thermische Verformungen automatisch — das verbessert die Präzision über lange Produktionsläufe.
  • OSP-P300 vs. ältere Generationen: OSP-P300S und P300L (ab ca. 2012) mit modernem Dual-Screen und FANUC-Servo-Unterstützung sind die Generationen mit der stärksten aktuellen Nachfrage.

Warum Okuma international so gefragt ist

Globales Service-Netzwerk: Okuma ist in 40+ Ländern mit Service-Partnern präsent. Ein Käufer in Nordamerika, Asien oder Europa kann auf lokale Unterstützung zählen — das senkt die Kaufhürde.

Außerordentliche Maschinenlebensdauer: Es ist keine Seltenheit, eine Okuma aus dem Jahr 1995 anzutreffen, die noch täglich produziert. Diese Langlebigkeit erklärt, warum selbst ältere Modelle noch echte Marktnachfrage haben.

Präzision durch steife Bauweise: Okumas Monoblock-Bett (Gusseisenstruktur in einem Stück) gilt als eines der steifsten der japanischen Premium-Klasse. Das wirkt sich auf die Genauigkeit nach Jahren im Produktionsbetrieb aus.

Aktive Käufergruppen: In Deutschland kaufen typischerweise Präzisionsbetriebe, Automotive-Zulieferer und Hydraulikhersteller. Im Export sind Nordeuropa, Nordamerika, Südkorea und Indien die stärksten Abnehmer.

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Häufige Fragen

1.Was ist meine Okuma Multus B300 wert?

Eine Okuma Multus B300 (Dreh-Fräszentrum mit B-Achse) aus 2012–2018 in gutem Zustand liegt typischerweise zwischen 70.000 und 130.000 €. Entscheidend sind Spindelstunden (Dreh- und Frässpindel separat), Steuerungsversion (OSP-P300 oder OSP-P200), vorhandene Ausstattung (Gegenspindel, Y-Achse, Stangenlader-Schnittstelle) und der Zustand der Werkzeugaufnahmen (Capto C6 vs. HSK).

2.Was ist die OSP-Steuerung und warum beeinflusst sie den Preis?

OSP steht für Open System Platform — Okumas eigene proprietäre CNC-Steuerung. Der entscheidende Unterschied: Endkäufer, die Okuma-Maschinen kennen, schätzen die OSP als ausgesprochen benutzerfreundlich und langlebig. OSP-P300 (aktuelle Generation) erzielt erheblich mehr als ältere OSP-700/800. Geräte mit OSP-P300S oder P300L mit modernem Dual-Screen-Panel sind besonders gefragt.

3.Kauft ihr auch ältere Okuma-Maschinen aus den 2000er Jahren?

Ja. Okuma-Maschinen aus den 2000ern — z. B. LB-300 EX, MA-400H — haben einen aktiven Gebrauchtmarkt, insbesondere in Asien und Osteuropa. Kritisch ist der Zustand der Spindeln und ob die OSP-Steuerung noch funktioniert und Ersatzteile verfügbar sind. Wir prüfen das und machen ein reales Angebot.

4.Was unterscheidet die Okuma LB-EX von der Multus auf dem Markt?

Die LB-EX-Serie (LB3000, LB4000, LB6000) ist Okumas Standard-CNC-Drehmaschine: zwei Achsen, hohe Fertigungsgenauigkeit, sehr breite Nachfrage. Die Multus-Serie (B200, B300, B400, U300, U400) ist Multitasking-Fräsen-Drehen mit B-Achse — deutlich komplexer und 2–3-fach teurer, aber auch entsprechend gefragter bei Käufern, die komplette Bearbeitungen auf einer Aufspannung brauchen.

5.Habt ihr Käufer für Okuma Bearbeitungszentren MB und MA?

Ja. Die Okuma MB-Serie (MB-46VA, MB-56VA, MB-800H) sind vertikale Bearbeitungszentren mit sehr guter Präzision und hohem Restwert. Die MA-Serie (MA-400H, MA-600H) sind horizontale Zentren für Serienproduktion. Beide Reihen sind in Deutschland, Nordamerika und Asien gefragt.

6.Wie schnell kann ich meine Okuma verkaufen?

Vom ersten Kontakt bis zur Zahlung sind bei Standardmaschinen 3–7 Werktage realistisch: 24 Stunden für die erste Einschätzung, 24–48 Stunden für das verbindliche Angebot nach allfälligem Rückfragegespräch, Abholung nach Einigung. Zahlung vor Abholung — garantiert.

7.Welche Dokumente sollte ich für den Verkauf meiner Okuma bereithalten?

Hilfreich, aber nicht alle zwingend: Originalprogrammierdokumentation und Handbooks, Wartungsprotokoll (Ölwechsel, Spindelservice), Spindel-Diagnosezertifikat (falls vorhanden), Optionsliste aus dem Lieferschein. Ohne Dokumentation machen wir ebenfalls ein Angebot — dann mit entsprechendem Risikoabschlag.

8.Übernehmt ihr Okuma-Maschinen auch außerhalb Deutschlands?

Wir kaufen in ganz Deutschland. Bei Maschinen in Österreich oder der Schweiz besprechen wir das im Einzelfall — die Logistikkosten gehen in die Preiskalkulation ein, machen den Export aber oft trotzdem wirtschaftlich.

9.Kauft ihr Okuma auch außer Betrieb oder mit bekanntem Defekt?

Ja. Eine Okuma mit Steuerungsalarm, Achsenproblem oder Spindellärm ist nicht wertlos. Wir bewerten den Istzustand und machen ein Angebot, das den Reparaturaufwand realistisch einpreist. Nennen Sie uns den bekannten Fehlercode oder beschreiben Sie das Symptom — wir einschätzen das.

10.Bezahlt ihr auch vor der Abholung?

Ja, das ist unser Standard. Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung, bevor die Maschine Ihr Betriebsgelände verlässt. Wir transportieren nichts, bevor der Betrag auf Ihrem Konto oder durch Bestätigung gesichert ist.

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